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        Die besten Tipps für die Hochzeitsvorbereitung

        Alle sind freudig aufgeregt, die Stimmung knistert, alles ist vorbereitet und bald geht es los! Das Getting Ready ist ein ganz besonderer Teil jeder Hochzeit und bei einer vollständigen Hochzeitsreportage dürfen Bilder davon auf keinen Fall fehlen.

        Immer wieder bekomme ich Anfragen, eine Hochzeit erst ab der Trauung oder dem Standesamt zu fotografieren. Ohne Vorbereitung. Ich kann jedem Brautpaar nur den Tipp geben, sich das nochmal ganz genau zu überlegen. Nicht nur weil ICH diesen Part des Hochzeitstages besonders gern in Bildern festhalte, sondern weil in diesem Zeitraum unglaublich viel Unwiederbringliches geschieht. Angefangen von der Location, der Dekoration, den Details, dem Zusammentreffen der wichtigsten Menschen, bis hin zum Ankleiden. Beim Getting Ready wird die Frau zur Braut und der Mann zum Bräutigam. Aber dazu gleich mehr.

         

        Das Getting Ready – die Vorbereitung auf die Hochzeit

        Vermutlich habt ihr in den letzten Wochen und Monaten sehr viel Zeit und Energie (und natürlich auch Geld) in die Vorbereitung eurer Hochzeit investiert. Damit auch die Fotos davon ein voller Erfolg werden, möchte ich euch heute 10 wichtige Tipps geben, die ihr im Vorfeld unbedingt beachten solltet.

         

        1. ZEITPLAN FÜRS GETTING READY

        Ab wann ist es sinnvoll, dass der Hochzeitsfotograf vor Ort ist? Es ist nicht zwingend notwendig, dass euer Fotograf schon von Anfang an dabei ist, schließlich sollen ja auch keine “Vorher – Nachher – Bilder ” entstehen. Ein guter Zeitpunkt zu beginnen wäre beispielsweise, wenn die letzten Lockenwickler entfernt, oder die letzten Striche der Visagistin gezogen werden. Plant dafür genug Zeit ein und noch ein bisschen mehr. Euer Hochzeitstag soll auf keinen Fall hektisch beginnen. Zumeist wird es ein langer Tag, umso wichtiger ist ein ausgiebiges Frühstück. Auch vergisst man in der Aufregung oft genügend zu trinken, was sich bei den hohen Temperaturen im Sommer schnell rächen kann. Also plant lieber etwas zu viel, als zu wenig Zeit ein!

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        2.  KEINE TO-DO-LISTEN

        Bitte überlässt das Last-Minute-Organisieren jemand anderem! Ihr sollt euren Hochzeitstag genießen, und zwar schon von der Früh weg. Wenn ihr kurz vorm Anziehen des Brautkleides noch immer mit einer Stricherlliste herumrennt, wird dies nicht der Fall sein. Gebt so viele Aufgaben wie möglich an Freunde, Bekannte oder Familienmitglieder ab. Nur so seid ihr frei im Kopf und könnt euren großen Tag in vollen Zügen genießen – was man auch auf den Fotos sehen wird.

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        3.  LOCATION – WO FINDET DAS GETTING READY STATT

        Achtet auf eine entspannte Atmosphäre! Etwas Musik kann dabei durchaus helfen. Das Zimmer, in dem ihr euch für die Vorbereitung aufhält, sollte groß und hell sein. Auch sollten die Wände und Teppiche keine bunten oder knalligen Farben haben. Wenn ihr wollt, könnt ihr den Raum auch mit Blumen und Deko verschönern. Inspirationen hierzu könnt ihr euch beispielsweise bei Isabella oder Evelyn holen. Selbstverständlich fotografiere ich auch die Vorbereitung des Bräutigams, wenn das zeitlich und räumlich möglich ist. Dazu könnt ihr euch zum Beispiel in zwei getrennte Zimmer in einem Hotel einmieten. Dabei sind die Wege für den Fotografen kurz und er kann zwischen den Zimmern hin und her wechseln. Falls ihr nur ein Zimmer gebucht habt und dieses eher klein und dunkel ist, könnt ihr bei der Rezeption auch nachfragen, ob man euch fürs Getting Ready ein weiteres für ein paar Stunden zur Verfügung stellen kann. Ich denke kein Hotel wird diesen Wunsch dem Brautpaar verwehren.

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        4.  AUFRÄUMEN – SCHAFFT EIN ORGANISIERTES CHAOS

        Es ist nicht das Ziel eine sterile Studiosituation zu schaffen. Allerdings sollte der Wäschekorb nicht im Weg stehen und auch herumliegende Socken haben nichts in eurem Zimmer verloren. Räumt alles weg, was ihr nicht später auf den Hochzeitsfotos wiederfinden wollt. Also wie gesagt – haltet Ordnung, aber übertreibt es nicht. Ein paar herumliegende persönliche Details tragen dazu bei, eure Geschichte besser zu erzählen.

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        5.  GARDEROBE

        So bequem eure Sonntagabend Jogginghose und ein ausgeleiertes T-Shirt sind,  überlegt euch ganz genau was ihr euch beim Getting Ready anzieht. Es hilft nicht, wenn ihr euch danach nicht auf den Fotos gefällt. Besser wäre ein leichtes Sommerkleid, ein hübscher Morgenmantel oder ein Kimono.

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        6.  WER IST ANWESEND

        Natürlich wollen auch Andere dabei sein, wenn sich das Brautpaar auf seinen großen Tag vorbereitet. Achtet dabei darauf, dass sich nur die allerwichtigsten Personen im Raum befinden. Diese sorgen für Ablenkung und helfen euch dabei Kleid und Schuhe anzuziehen.  Außerdem braucht ihr doch jemanden mit dem ihr bei einem Gläschen Sekt anstoßen könnt, oder? Wer euch hilft, sollte zum vereinbarten Zeitpunkt bereits angezogen und gestylt sein. Haltet die Anzahl der Anwesenden eher klein, schnell wird eine entspannte Situation stressig und ein großes Zimmer erscheint plötzlich ganz klein.

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        7.  VISAGIST(IN) UND FRISEUR(IN)

        Wie schon in Punkt 2 erwähnt – gebt so viele Aufgaben wie möglich an andere ab. Dazu gehören auch Hair & Make-up. Auch wenn ihr euch das ganze Jahr über selber schminkt, eine professionelle Visa wird es garantiert besser hinkriegen. Vor allem am Tag der Hochzeit!

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        8.  DETAILS FÜR FOTOGRAFEN

        Bevor die Braut ins Brautkleid schlüpft oder sich die Hochzeitsschuhe anzieht, sollten diese auf jeden Fall vom Fotografen bildlich festgehalten werden. Umso besser wenn ihr bereits schon vorher Details wie Hochzeitsringe, Brautstrauß, Kopfschmuck, Strumpfband oder Ohrringe an einem Ort sammelt. Das erleichtert dem Fotograf die Arbeit ungemein und spart Zeit. Falls vorhanden, denkt auch an eure Papeterie (Einladungskarten, Save the Date Karten, Menükarten,…).

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        9.  KLEINE GESCHENKE ODER BRIEFCHEN

        Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, eurer Zukünftigen/eurem Zukünftigen ein paar persönliche Zeilen zu schreiben? Das Getting Ready ist der perfekte Zeitpunkt zum Öffnen dieser kleinen Aufmerksamkeiten. Euer Partner wird sich bestimmt sehr darüber freuen und die Bilder die dabei entstehen, sind sehr emotional.

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        10.  ERSTE PORTRAITS

        Wenn möglich, plant für das Ende noch ein paar zusätzliche Minuten für die ersten Fotos ein. Zu diesem Zeitpunkt ist das Make up frisch aufgetragen und die Frisur sitzt perfekt. Auch wenn es nur zwei Minuten sind, er zahlt sich aus!

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        Ihr habt noch Fragen rund ums Thema Hochzeit? Oder ihr seid noch auf der Suche nach Informationen, Inspirationen oder Ideen für euren Hochzeitstag? Dann schaut doch mal bei meinen ausführlichen Hochzeitstipps vorbei!